Hauptfilm

Gottes Häuser


  • 2016
  • Laufzeit 24 min f

Inhalt

Burak, Marta und Rufat besuchen miteinander ihre jeweiligen Sakralräume: Moschee, Kirche und Synagoge. Alle drei sind mit ihrem Gotteshaus vertraut, Manches ist für sie aber so selbstverständlich, dass ihnen bei der Klärung bestimmter Fragen Experten weiterhelfen. Ein Sakralraum ist kaum losgelöst von der Religion zu betrachten, welcher er zugeordnet ist. Damit einher gehen bestimmte Regeln, Ge- und Verbote. Sie wirken sich zunächst darauf aus, wie man sich in diesem Raum verhält. Das schließt z. B. das Tragen einer Kopfbedeckung oder das Ausziehen von Schuhen ein. Aber auch die Frage, ob und wann die Jugendlichen bei ihrer Tour von einem Kamerateam begleitet werden dürfen - das geht am jüdischen Sabbat nämlich nicht. Zu erleben, wie ein Gotteshaus genutzt wird, ist dennoch bedeutsam, wenn es darum geht, es kennenzulernen. Anders als im leeren Raum bekommt es im Gottesdienst bzw. in der gemeinsamen Feier eine besondere Atmosphäre, einen individuellen Klang, vielleicht auch einen eigenen Geruch. Wenigstens in Ansätzen wird diese Nutzung des Raumes im Film erfahrbar. In der Moschee durch das Freitagsgebet, in der Kirche durch den Gottesdienst und in der Synagoge durch die Thoraprozession und das Gebet des Rabbiners.

  • Ethik
    • Religionen, Weltanschauungen
  • Religion
    • Religionskunde
      • Riten, Symbole
    • Kult und Frömmigkeit
      • Gottesdienst
      • Gebet
    • Religiöse Kunst
      • Architektur
Synagoge, Kirche (Christenheit), Moschee, Tempel, Judentum, Christentum, Islam, Architektur, Gottesdienst, Glaube, Gebet, Altar, Thora, Bibel, Koran, Pfarrer, Tradition; Bilderverbot, Sakralraum, Gotteshaus, Liturgie, Ausstattung, Lesepult, Kanzel, Rabbiner, Kantor, Priester, Imam, Muezzin, Vorbeter, Kalligrafie, Empore, Geschlechtertrennung, Synagoge, Kirche (Christenheit), Moschee, Tempel, Judentum, Christentum, Islam, Architektur, Gottesdienst, Glaube, Gebet, Altar, Thora, Bibel, Koran, Pfarrer, Tradition
Bezug zu Lehrplänen und Bildungsstandards

Die Schülerinnen und Schüler kennen
- die Funktionen der Sakralräume der abrahamitischen Religionen (Gotteshaus, Versammlungshaus, Gebetshaus und andere Funktionen);
- die Bedeutung liturgischer Funktionsorte innerhalb eines Sakralraums;
- den Stellenwert der Sakralräume in der heutigen religiös pluralen Gesellschaft und finden Bezüge zur eigenen Lebensbiografie und gesellschaftlichen Wirklichkeit.

Die Schülerinnen und Schüler können
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Synagogen, Kirchengebäuden und Moscheen benennen;
- Sakralräume der abrahamitischen Religionen als Formen des Glaubensausdrucks deuten;
- Sakralräume der abrahamitischen Religionen in deren Bedeutung und Stellenwert für die jeweiligen Glaubensgemeinschaft vergleichen;
- durch Erkunden eines Sakralraums Einblick in lebendige Formen religiösen Lebens und Glaubens gewinnen;
- durch das Kennenlernen eines Sakralraums einer anderen Religion die eigene Perspektive erweitern.
Allgemeinbildende Schule (5-7); Kinder- und Jugendbildung (10-14)
Deutsch

Weitere Medien mit Themenbezug