Produktion

(Mit-) Menschen fühlen: Der Amoklauf von Winnenden


  • 2011
  • Laufzeit 15 min f

Inhalt

Nur wenige Sekunden, ein paar Schüsse. Und danach war alles anders! Die Schulgemeinde der Albertville Realschule in Winnenden ist traumatisiert nach dem Amoklauf. Umso erstaunlicher, dass sich Menschen zusammenfinden, mit dem Ziel, die Schule menschlicher zu gestalten und rechtzeitig Hilfe anzubieten - für die Opfer, aber auch für die potenziellen Täter. In sensibler Weise zeigt diese didaktische DVD auf, was empathisches Verhalten bewirken kann.

  • Ethik
    • Konflikte und Konfliktregelung
    • Soziale Bindungen
    • Werte und Normen
  • Kinder- und Jugendbildung
    • Leben miteinander
  • Religion
    • Religiöse Lebensgestaltung
      • Grunderfahrungen
        • Gemeinschaft
        • Tod
      • Ethik
      • Erziehung und Bildung
Amok, Schule, Gemeinschaft, Gewalt (allgemein), Gewaltprävention, Konflikt, Tod, Nächstenliebe, Sozialisation; Amoklauf, Schulgemeinde, Hilfe, Empathie, Sozialverhalten (Mensch), Mitmensch
'Bad news are good news' - dieses Motto beherrscht nach wie vor einen wesentlichen Teil der Berichterstattung bei Massenmedien. So standen Tat und Täter auch in vielen Nachrichten über den Amoklauf an der Albertville-Realschule in Winnenden am 11. März 2009 im Vordergrund. Opfer, Angehörige und Helfer dagegen blieben unbenannt und daher unbekannt. Das von Angehörigen initiierte 'Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden' und die von der Stiftung geförderten zahlreichen Gewaltpräventionsprojekte finden in der Presse (zu) wenig Beachtung. Hier setzt der Film an: Anstelle eines Täterprofils sollen empathische und prosoziale Perspektiven von betroffenen Menschen vorgestellt werden. Die Lehrerin Gisela Mayer und die Schülerin Elena weisen nach der für sie völlig unerwarteten Konfrontation mit dieser extremen Dimension von Gewalt auf Chancen für ein gelingendes Miteinander im Schulalltag hin. Schülerinnen und Schüler sollen so nicht nur erkennen, wie Menschen zu Opfer von Gewaltattacken werden können, sondern vor allem, wie man mit zugefügtem Leid umgehen und anderen Menschen beistehen kann. So sollen die Kompetenzen 'Empathie' und 'Reflexion über Gewalt und Gewaltprävention' angestoßen werden.

Die Schülerinnen und Schüler können:
- Mitverantwortung in unserem Alltag übernehmen,
- mit geschärftem Blick für offene und verdeckte Gewalt (Schulbereich, Jugendcliquen, Randgruppen) durchs Leben gehen,
- Ursachen von Gewalt aufspüren und überwinden,
- verantwortlich mit dem eigenen und fremden Leben umgehen,
- Grenzen der Leistungs- und Erfolgsorientierung (Menschenwürde und Leistung) erkennen,
- empathisch und tolerant miteinander umgehen (Mitgefühl, Geduld, etc.),
- Hilfen suchen, annehmen und geben,
- Möglichkeiten zur positiven Lebensbewältigung entdecken,
- Krisensituationen als Chance und Bedrohung wahrnehmen,
- soziales Engagement erlernen,
- das religiöse Gebot der Nächstenliebe erleben,
- Frustrationen im Schulalltag aufspüren,
- Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit als Grundsatz wahrnehmen,
- über die Wirkung der Darstellung von Gewalt in Medien reflektieren.
Allgemeinbildende Schule (8-10); Kinder- und Jugendbildung (14-18)
Deutsch
16:9, Stereo, 1 Film, 3 Sequenzen, 4 Audiodateien, 2 Menüs, 1 Grafik, 8 Arbeitsblätter PDF, 8 Arbeitsblätter Word, 2 Quiz/Spiele, 2 Verwendung im Unterricht, 7 Texte, 1 Filmkommentar/Filmtext, 1 Programmstruktur, 1 Begleitinformation, 1 Link